Fahrtechnik mit Flysurfer Softkite Titan ( The only Real Waterstart )
Alles hat damit angefangen, das seit dem Start meiner Kitesurfing Karriere
im Jahr 1999 mit dem Mosquito, ich von Anfang an davon überzeugt war, das es
unmöglich sein würde einen Softkite vor befüllt ( der Mosquito hatte damals,
sogar Luftsäcke mit Ventil in jeder 2ten Kammer) mit auf das Wasser zu nehmen,
um dann den ersten Start im absolut sicheren Bereich fernab der Badegäste
und Sonnenanbetern zu machen.
Selbst mit der Mosquito , die damals das wahrscheinlich beste Softkite
Concept für solche Starts hatten, war es unmöglich das Ding auf dem Wasser
von sich wegtreiben zu lassen bis sich die Leinen spannen und der Kite aus dem
Wasser zu starten. Immer hatte sich irgendwo durch die Nähte ein Tässchen
voll Wasser in den Kite geschlichen und mit Starten war es dann Essig.
Mit einem 2-Leiner Tubekite ist das ganz einfach, und mit ein wenig Geschick
gelingt dies auch mit 4-Leiner Tubekites ganz bequem.
Mit diesem Argument gewappnet war es mir bisher immer möglich, auf
Softkites im Sortimen völlig zu verzichten.
Doch bisher kannte ich den Flysurfer Titan noch nicht.
Der eigentliche Überzeugungsvorgang lief dann so:
Armin sagte mir das es mit dem Titan möglich sein sollte, das man mit dem Kite
im Rucksack heraus schwimmen kann um dort den Drachen aus der Tasche zu nehmen,
die Kammer vor zu füllen, während man dann den Kite mit vor gefüllten
Kammern den Kite von sich wegtreiben lässt die Bar abwickeln, dann nur noch in
die Depowerleine einhängen und der Kite startet.
Wie die Bilder zeigen, hat das Manöver gleich beim ersten Versuch geklappt.
Trotzdem gibt es hier zu bedenken, das dieses Manöver nur möglich ist wenn das
Wasser frei von Treibgut oder Seegras ist.
Was allerdings die Leistungsfähigkeit bezüglich des Wasserstarts, nicht
schmälern soll. Denn immerhin halte ich einen solchen Start mit einem Tubkite
für fast ausgeschlossen, zumal das ganze Ding innerhalb ca. 3min. komplett
über die Bühne war.